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Hamburg-Mannheimer – Orgie in Budapest – Rechtliche Aspekte – Teil II – Managerhaftung auf Schadenersatz

Mai 29th, 2011 · Keine Kommentare

Die Sexorgie im Gellertbad wirft ein bemerkenswertes Bild auf die ganze Versicherungsbranche, insbesondere aber auf den Bereich des Strukturvertriebs. Denn offensichtlich wird dort mit extrem hochverprovisionierten Produkten ( … die für die Kunden in der Regel wenig vorteilhaft sind ….) soviel Geld verdient, daß man mal eben ein paarhunderttausend Euro für eine reine Spaßveranstaltung ausgeben kann.

Interessanterweise betonte der Ergo-Konzern sehr schnell, daß die entsprechenden Führungskräfte und Vorstandsmitglieder das Unternehmen verlassen hätten. Dies ändert jedoch prinzipiell nichts an der Frage von Schadenersatzansprüchen des Konzerns gegen diese entsprechenden Führungskräfte.

Ebenso interessant ist, daß der “aktuelle” Bespaßungsausflug nach Monte Carlo gehen sollte und nun vor dem Hintergrund des aktuellen Skandals abgesagt wurde.

Die spannende Frage nach der Haftung der seinerzeit beteiligten Führungskräfte bleibt.

Denn, daß eine solche “Party” unter keinem ernstzunehmenden Gesichtspunkt betrieblich veranlaßt sein kann, ist eindeutig. Damit waren die Kosten keine Betriebsausgaben und die verantwortlichen dürften zweifelsfrei mit ihrem Privatvermögen haften.

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Rechtsanwalt
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